…nahe am Paradies

„Als der allmächtige Gott unsere Urväter aus dem Paradies vertrieb, verblasste ihre Erinnerung an diesen köstlichen Ort nicht so sehr, als dass ihre ersten Versuche ihnen nicht peinlich offenbarten, wie unglücklich ihr Leben ohne einen Garten war.
Und war ihnen der Rest der Welt auch nichts als Wüste, so lehrte doch Adam seinen Nachfahren den Spaten mit Geschick zu gebrauchen.
Und so begann mit fortschreitender Zeit der Mensch die Früchte der Erde zu verbessern, auf das sie nicht nur Notwendiges und tägliche Nahrung boten, sondern eben auch Angenehmes und Betrachtens wertes.

Herbst 001

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Wollen wir nun heute erklären, was ein Garten sei, so sagen wir, es sei jener Ort irdischer Freuden, der dem Himmel am meisten ähnle und unser verlorenes Heil am besten darstelle.
Er ist die Lehmgrube, aus der wir gegraben wurden:
Wir alle entsprangen diesem Kräuterbeet!
Aus Elysium Britannicum von John Evelyn, englischer Autor, Architekt und Gartenbauer (1620 – 1706)

(Gesehen im Garten beim Museum für Gartenkunst in Illertissen im September 26)